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Makulaödem

Einer Schwellung der Makula (=Makulaödem) können verschiedene Ursachen zugrunde liegen. Am häufigsten kommen Makulaödeme vor bei Diabetes, Gefäßverschlüssen (z.B. Verschlüsse eines Venenastes der Netzhaut oder der Zentralvene der Netzhaut), chronischen Entzündungen (z.B. chronische Uveitis), manchmal nach operativen Eingriffen z.B. bei grauem Star, Netzhautoperationen, nach Operationen des grünen Stars.

Therapeutisch werden entzündungshemmende Medikamente eingesetzt als Augentropfen, als Injektionen neben dem Auge, aber auch als Injektionen in den Glaskörperraum. Die häufigsten Medikamentengruppen sind sog. nichtsteroidale Entzündungshemmer, entwässernde Medikamente (z.B. Diamox), Cortisonpräparate und sog. Anti-VEGF-Medikamente (Lucentis, Avastin).

Makulaödeme nach Operationen können durch die Behandlung meist wieder vollständig verschwinden. Makulaödeme auf dem Boden von Durchblutungsstörungen können durchaus mehrfach wieder auftreten und erfordern dann immer wieder eine neue Behandlung.

Zur Diagnose wird meist das optische Kohärenztomogramm (=OCT) eingesetzt und erspart so häufig die Durchführung einer Fluoreszenzangiografie.

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