Google+

Der refraktive Linsentausch

Abbildung: Kunstlinse

Bild: Zeiss

Unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. bei sehr hoher Kurz- oder Weitsichtigkeit, sind eine Laserbehandlung oder die Implantation einer zusätzlichen Linse bei Erhalt der körpereigenen Linse nicht möglich.

Ein refraktiver Linsentausch (Clear Lens Extraction) ermöglicht es dann doch noch die Fehlsichtigkeit korrigieren zu können.

Dabei wird, wie bei der  grauen Star-Operation, die augeneigene Linse durch eine Kunstlinse ersetzt.

Die Alterssichtigkeit

Die Alterssichtigkeit tritt meistens im Alter von 45 bis 50 Jahren auf, weil die Augenlinse an Elastizität verliert und sich das Auge dann nicht mehr an Objekte im Nah- und Intermediärbereich anpassen kann.
Bisher half nur eine Lese- oder eine Gleitsichtbrille.

Moderne Verfahren können hier Abhilfe schaffen:

Bei Implantation einer Multifokallinsen können Betroffene 90% der Sehaufgaben, mit denen sie im Alltag konfrontiert werden, dauerhaft ohne Brille bewältigen. Gutes bis sehr gutes Sehvermögen sowohl in der Nähe als auch in der Ferne ist so möglich. Lediglich in Ausnahmefällen kommt es vor, dass für bestimmte Sehaufgaben noch eine schwache Brille nötig ist.
Da es sich um einen chirurgischen Eingriff in das sonst gesunde Auge handelt, muss die Entscheidung zu einem derartigen Vorgehen gut überlegt werden.

Mit einem optischen Trick, der sog. stenopäischen Lücke, kann ähnlich wie bei einem Fotoapparat durch Verengung der  Blende eine größere Tiefenschärfe erreicht werden. So kann auch beim Menschen durch Implanatation eines dünnen Plättchens in die Hornhautmitte, dem Kamra Inlay (Link) in Kombination mit einer Femto-LASIK in das nicht-dominante Auge ein Sehen in der Nähe ermöglicht werden.

Ein Linsentausch ist geeignet bei:
Jeder Fehlsichtigkeit auch in Verbindung mit Alterssichtigkeit. Ab ca. 45 Jahre.

Kontakt Eignungscheck Infoabend
Back to Top