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PRK (Photorekfraktive Keratektomie)

oberflaechenbehandlung

Bild: Schwind

Die PRK wird auch als Oberflächen-Verfahren bezeichnet, da bei ihr die Fehlsichtigkeit an der Oberfläche der Hornhaut korrigiert wird.

Die Hornhaut wird bei dieser Augenlaser-Methode nicht mit einer Lamelle geöffnet werden, bevor der Excimer-Laser zum Einsatz kommt. Stattdessen wird die oberste Zellschicht der Hornhaut (Epithel) entfernt. Ein Nachteil dieses Vorgehens ist, dass sich die oberste Zellschicht wieder in den folgenden Tagen nach dem Eingriff bilden muss und deshalb der Wundverschluss langsamer als bei einer LASIK ist. Nach Entfernung der Epithelschicht  kann der computergesteuerte Laser die Hornhaut präzise bearbeiten. Um die Regeneration des Epithels zu beschleunigen setzen wir dem Patienten eine sehr feine Kontaktlinse ein. Diese Linse bleibt auf dem Auge, bis es eine neue Epithelschicht gebildet hat und die Behandlungsspuren vollständig verheilt sind. Wenn die Hornhaut ohne Epithelschutz ist, können in der ersten Zeit nach der Laserbehandlung Schmerzen auftreten, die bei einer LASIK nicht beobachtet werden.

Bei der PRK erhält der Patient die volle Sehkraft nicht wie bei der LASIK bereits nach einem Tag. Der Heilungsprozess kann bis zu 10 Tage dauern.

Die PRK gilt als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, mit der man Kurzsichtigkeiten bis -6 dpt, und Hornhautverkrümmungen bis 5 dpt korrigieren kann.

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